Sonntag, 29. August 2010

Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt...

Vietnam ist in fester Hand der Mopedfahrer. Jede Straßenkreuzung gleicht einem Selbstmord, deswegen buchten wir uns für heute eine private Bootsfahrt bei einer Familie auf dem unglaublich breiten „Parfumfluss“. Wir wurden direkt vom Hotel abgeholt und wurden – natürlich – mit zwei Mopeds zum Boot gefahren. Zuerst fuhren wir zur Thien Mu Pagode, eine sehr schön gepflegte kleine Tempelanlage am Ufer des Flusses. Anschließend ging es weiter zu einem kleinen Grab irgendeines Kaisers, ehe es danach zum Tu Duc Grab ging. Dies ist das Schönste aller Kaisergräber die es hier in der Umgebung zuhauf gibt. Die 12 ha große Parkanlage macht einen sehr gepflegten Eindruck und war wohl auch von der Größenordnung notwendig, bei den 104 Ehefrauen die er hatte (er starb mit 53). Danach ging es zurück zum Boot und wieder Richtung Hué. Bei der Rückfahrt wurde uns ein Mittagessen aus Fisch, Frühlingsrollen (oder so was), Reis und Nudeln serviert, welches die Familie für uns angerichtet hat. Trotz Essstäbchen wurde ich bei der über einstundigen Rückfahrt ausreichend satt. Der Trip dauerte insgesamt rund 5 Stunden und war für umgerechnet 20 Dollar pro Person sicherlich günstiger zu haben, aber es lohnte sich. Am Nachmittag setzte dann wieder der tägliche Regenschauer ein und wir vertrieben uns die Zeit im Hotel mit Kniffel und Internet. Am Abend relaxxten wir bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen Hués.

Samstag, 28. August 2010

Wir sind Millionär!!

Der Freitag begann um halb sieben morgens, da wir schon früh zum Busbahnhof sind um den Bus nach Hué in Vietnam zu kriegen. Die neunstündige Fahrt war interessant, da wir sehr deutlichen die ärmlichen Verhältnisse sehen konnten in denen die Bevölkerung Laos lebt. Kurz vor der vietnamesischen Grenze machten wir noch einen Stop in einem laotischen Lokal. Die zubereiteten Speisen sagten uns nicht wirklich zu, so dass wir die Zeit nutzten um uns dort umzugucken. Das „Restaurant“ verkaufte unter anderem Glasbehälter mit eingelegten Tieren deren Flüssigkeit wohl irgendwelche Krankheiten heilen soll. Von der Echse über Vögel und Skorpionen hin zu Ziegenhufen und weitere undefinierbare Tiere (mit dabei so was wie kleine Bären, Seepferdchen und wombatähnlichen Kreaturen). Anschließend ging es zur äußerst gründlichen Grenzkontrolle nach Vietnam. Nachdem fünf verschiedene Kontrolleure unsere Pässe sehen wollten und zig mal das Passbild mit der Momentaufnahme verglichen, ging es noch zur Gesundheitskontrolle, bei der unsere Körpertemperatur gemessen wurde. Dank 37,2° durften wir dann doch einreisen. Achja und es gab noch eine Gepäckkontrolle bei dem die gesamte Busladung durch den Scanner geschickt wurde. So dauerten die Grenzmodalitäten über eine Stunde. Als wir am Abend dann in Hué im Hotel ankamen wurden wir sehr freundlich bedient. Das Hotel ist sehr sauber, für den preis von 16 Dollar pro Nacht sehr luxuriös und das Personal sehr lustig und nett. Frühstück (was eher dürftig ist) und W-Lan sind im Preis inbegriffen. Wir sind nun so froh endlich in einem richtigen Hotel zu sein und nicht mehr in den mit Flöhen verwanzten Gästehausbetten in Laos übernachten zu müssen. Schon direkt nach der Grenze sah man einen deutlichen Unterschied vom Wohlstand der Bevölkerung. Nach dem Einchecken nahmen wir noch im benachbarten Restaurant ein Abendessen für rund 2 Euro zu uns. Als Dessert gönnten wir uns einen unheimlich leckeren Crepes mit Schoko und Banane/Ananas für umgerechnet einen Euro.
Danach erfüllten wir uns einen Lebenstraum: Einmal im Leben ein Millionär sein! Wir suchten den nächstgelegenen Bankautomaten auf und hoben jeweils 1.000.000 vietnamesische Dong ab! Der lang ersehnte Traum kostete uns 40 Euro und wird wohl erst mal für die nächsten 5 Tage heben.
An unserem ersten vollen Tag in Hué kauften wir vormittags unsere weiteren Bustickets die uns bis in die südliche Metropole Ho-Chi-Minh-City (ehem. Saigon) bringen werden. Für nur 25 Dollar (18 Euro) kommen wir so sehr preisgünstig durchs halbe Land und müssen uns jetzt nicht mehr groß drum kümmern wie wir weiter kommen. Dazu gabs noch zwei super chice (Ironie) Tshirts der Reiseagentur hinzu. Größe XXL sollte auch passen. Danach ging der Marsch zur alten Kaiserstadt und Zitadelle von Hué, den Touristenattraktionen schlecht hin in Hué. Die Stadt an sich war ganz ok, wir sind nicht enttäuscht aber haben uns mehr vorgestellt. An vielen Stellen sieht man noch, dass die Kaiserstadt nach den amerikanischen Angriffen Ende der 60er noch nicht wiederhergestellt wurde. Danach ging es in einen Supermarkt um ein wenig Essen und Getränke zu kaufen. Bei peppigen Modern Talking Songs konnten wir dann auch zwei Schokobrötchen genießen. Der Vorteil dieser Region in Asien ist seine französische Vergangenheit. Nicht nur die Steckdosen sind den europäischen Gleich, auch die vielen Bäckereien tragen zum Wohlgenuss dazu.

Freitag, 27. August 2010

GEILES HOTEL IN VIETNAM!

Sind gerade in Hué (Vietnam) angekommen.

Das Hotel ist für 6 € pro Person pro Nacht DER HAMMER!!! GENIAL!!
Ich kann sogar Bundesliga gucken!! Mehr dazu morgen! jetzt erstmal duschen, essen und dann vllt Fusi gucken.
Gute Nacht

Mittwoch, 25. August 2010

Der Taifun und die 5 Cent-Scheine

Am Montagabend ging es mit dem Schlafbus in das 8 Stunden südlich gelegene Savannakhet, mit 110.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Laos. Der Bus war für asiatische Verhältnisse recht luxuriös, trotzdem waren wir die einzigen beiden westlichen Touristen. Unsere ersten Erfahrungen mit einem Schlafbus waren zufriedenstellend. Man kann sich hinlegen und einigermaßen gut schlafen, allerdings sind die Liegen eher für Asiaten zugeschnitten, für größer gewachsene westliche Touristen sind sie ein wenig zu kurz, daher sind 8 Stunden auch genug. Morgens um halb sechs kamen wir dann im Gästehaus an. Es ist besser als das in Vientiane, allerdings noch nicht das, was wir uns erwartet haben. Aber wir werden es die Tage schon aushalten. Die ganze Fahrt über sowie den gesamten Dienstag regnete es ununterbrochen, teilweise auch sehr sehr kräftig. Den Grund dafür sahen wir dann am Abend auf CNN. Ein Taifun (asiatisch für: Hurricane) fegte über Vietnam und Laos drüber und brachte so binnen 24 Stunden Niederschlagsmengen, die in 4 Monaten in Würzburg fallen (200mm). Folglich standen viele Straßen und Straßenabschnitte unter Wasser. Aber am späten Nachmittag waren diese wieder größtenteils abgeflossen und störten daher niemanden mehr. Wir verfolge die kommenden Tage gespannt die Wetternachrichten und hoffen dem nächsten Taifun rechtzeitig entkommen zu können. Unsere nächste Haltestelle (Hué in Vietnam) gilt als Wetterscheide, südlich davon ist das Wetter meist „besser“.
Unsere Hoffnungen, dass die zweitgrößte Stadt als wichtige Handelsstadt und Verkehrsknotenpunkt zwischen Vietnam und Thailand mehr für Touristen zu bieten hat, sind nicht in Erfüllung gegangen. In der Stadt gibt es so gut wie keine Touristen (wir haben bisher 4 Stück gesehen) und dementsprechend dünn sind die „gehobeneren Lokalitäten“ vorhanden. Gute Hotels/Gästehäuser gibt es nicht, gut geführte Restaurants sind auch nicht vorhanden. Mit Ausnahme eines heute entdeckten französischen Restaurants mit allem was das Herz begehrt (mit für laotische Verhältnisse exorbitanten Preisen) gibt es ausschließlich schmuddelige Garküchen und dreckig aussehende chinesische Restaurants. Aber immerhin gibt’s ja das eine gute Restaurant. Dies wird auch unser Stammlokal die Tage hier sein, morgens wie abends. Die Stadt an sich ist noch verschlafener als Vientiane; es gibt keinen einzigen Laden in dem man Postkarten kaufen kann, noch nicht einmal bei der Touristen Information (immerhin so was gibt es hier), folglich haben wir keine einzige aus Laos kaufen und schreiben können. Ein paar weitere Fotos vom Mekong konnten wir leider noch nicht schießen, da auf dem Weg dorthin einige kleine Straßen zu überqueren sind, die alle von haufenweise bellenden Hunden regiert werden. Da bleiben wir lieber in unserer Hauptstraße und verbringen den Tag mit Kniffel, Kreuzworträtsel und Literatur.
Die Menschen hier leben in sehr armen Verhältnissen. Die „Häuser“ bestehen größtenteils aus Holz und Wellblech, die wenigsten aus Stein. Eines aber haben alle hier gemeinsam: TV Gerät und Handy. Ja sogar W-Lan gibt es hier in den gut besuchten Internetcafés. Des öfteren sehen wir auch ein paar Mönche mit Handy in der Hand oder vor einem Rechner sitzend.
Am Freitag geht es aller Voraussicht nach Richtung Vietnam. Ein Busticket wollten wir heute schon kaufen, allerdings gibt es die Tickets immer nur am Abreisetag, daher müssen wir am Freitag auf gut Glück zum Busbahnhof und hoffen eines der Tickets nach Hué zu bekommen, was allerdings kein Problem sein sollte. Der Bus ist auch ein sogenannter „VIP-Bus“, für gehobene Schichten. Einen öffentlichen Bus möchte ich meinen langen Beinen und dem Gepäck (das bei denen aufs Dach kommt) nicht antun.
Aufgrund der Bilderarmut haben wir noch ein Bild vor unserer Abreise drangehängt, um jedem nochmal unsere Schönheit zu zeigen. Unser nächstes Lebenszeichen geben wir wohl aus Vietnam, wenn wir dann im langersehnten „Holiday Hué Hotel“ eingecheckt haben und in besseren Hotels untergekommen sind.

Damit war dies der letzte Blogeintrag aus einem Land, dessen höchste Banknote umgerechnet 5 Euro wert ist. Diese wurde vor 2-3 Jahren erst eingeführt! Davor waren es 2 Euro :-)
Es gibt hier auch 5-Cent-Scheine. Echt heftig.





Montag, 23. August 2010

Tag 5 + 6 - Vientiane (Laos)

Am Samstag Abend ging es dann mit dem Bus nach Laos. Kurz vor Abfahrt wurden wir noch mal ordentlich übers Ohr gehauen wurden , denn angeblich konnte das Visum nach Laos nur noch in der laotischen Währung und nicht mehr in US Dollar gezahlt werden und uns wurde dringend empfohlen noch schnell das Geld zu wechseln, gesagt – getan und wegen einem schlechten Kurs gleich 13$ Miese gemacht. Dann konnten wir endlich in den Bus steigen, der glücklicherweise nicht einmal halb gefüllt war. Somit konnte es sich jeder auf einem Doppelsitz gemütlich machen. Ich habe die meiste Zeit der Fahrt geschlafen, Sascha hatte hingegen Probleme bei den nervigen Busgeräuschen Schlaf zu finden. Gegen 6Uhr morgens erreichten wir den Mekong, der die Grenze zwischen Thailand und Laos bildet. In einer Art Café mussten wir unsere Visa-Anträge ausfüllen und dann ging es weiter zum Grenzübergang. Hier stellten wir fest, dass man 1. Das Visum problemlos in Dollar zahlen konnte und 2. Notfalls auch ein Geldautomat vorhanden gewesen wäre. Man muss also echt aufpassen, was die Leute einem hier so erzählen. Häufig wollen sie einfach nur Profit machen.
Nachdem wir die Visumsmodalitäten geklärt hatten, ging es mit einem wesentlich schlechteren Bus weiter nach Vientiane, der Hauptstadt Laos. Es regnete in Strömen und somit waren wir gezwungen ein Tuk Tuk zum Guesthouse zu nehmen. Hier sahen wir uns zuerst das Zimmer an und checkten dann ein. Dabei unterlief uns jedoch ein fataler Fehler: Bei der Zimmerbesichtigung schauten wir nur schnell ins fensterlose Bad und vergewisserten uns, dass es eine „western toilet“ gibt. Nachdem wir das Zimmer bezogen und wir im Bad mal das Licht anmachten der Schock: Schimmel überall an den Wänden, in den Fugen usw. Die reinste Schimmelhölle. Sowas haben wir beide noch nie zuvor erlebt. Man traut sich kaum das Bad zu betreten, und ohne Flip Flops schon mal gar nicht. Nach einigen Stunden dann die zweite Überraschung: wir hatten uns 1-2 Stunden aufs Bett gelegt, um uns auszuruhen und als wir aufwachten juckte es uns überall an den Beinen: Flohbisse überall! Das alles hat uns die Laune gründlich verdorben. Dennoch machten wir uns auf den Weg Vientiane zu besichtigen. Eine kurze Zusammenfassung: Die Stadt ist sehr verschlafen, der Tourismus hat noch nicht so richtig Einzug gehalten und die Preise sind wider Erwarten ziemlich hoch. Hier gibt es etliche teure Restaurants und auch Hotels in gehobener Preiskategorie, auch billige Absteigen lassen sich finden, aber ein Mittel gibt es nicht, bzw. man muss lange suchen. Die laotische Hauptstadt hat 400.000 Einwohner, wirkt aber eher wie ein riesiges Dorf. Die Straßen sind für eine Hauptstadt sehr leer, den ach so tollen Mekong kann man nicht wirklich besichtigen, da es keine Promenade zum Flanieren gibt und das Mekongufer entweder von einem Sichtschutz verdeckt wird oder von Bauarbeiten verschlossen ist. Einmal mehr vom Reiseführer enttäuscht zeigt sich also, dass hier das „Entspannen am Ufer“ nicht möglich ist. Die Sehenswürdigkeiten lassen sich an 1-2 Tagen abklappern und die meisten Touristen ziehen danach auch schnell weiter. Dazu haben wir uns auch entschlossen und heute ein Busticket nach Savannahket gebucht. Dort wollen wir uns ein besseres Hotel suchen und ausharren, bis wir am 27.08. nach Vietnam einreisen können. Ein Beispiel hierfür: Wir waren um 15.55 am That Luang, dem Wahrzeichen Laos‘ und die Hauptattraktion von Vientiane. Wir waren die einzigen Besucher. Direkt nachdem wir den Eintritt von umgerechnet 30 Cent bezahlten, schlossen sie die Türen hinter uns. Sightseeing bis 16uhr. Wir durften uns allerdings ganz in Ruhe alles angucken. Aber mehr als 30 Minuten blieben wir dort auch nicht.

Samstag, 21. August 2010

Tag 3 & 4

Heute standen wir früher auf, da wir den Plan hatten mehrere Sehenswürdigkeiten in Bangkok abzuklappern. Doch es kam alles anders. Wie geplant schauten wir uns am Vormittag den 45m langen liegenden Buddha (Wat Pho) an. Neben gefühlten tausend Schulkindern und Indern versuchten auch wir uns auf ein Bild mit dem Buddha zu bringen. Anschließend wollten wir eigentlich mit einer Fähre zum anderen Flussufer überfahren um einen weiteren Tempel anzuschauen, doch dann erfuhren wir, dass dieser erst in 3 Stunden öffnet da zur Zeit Mönche dort beten. Stattdessen versuchten wir ein Tuktuk anzuheuern, welches uns zu den großen Shoppingmalls bringen sollte, doch wir scheiterten kläglich. Die Tuktukfahrer versuchten uns übers Ohr zu hauen und meinten ständig uns beraten zu müssen, wo wir doch eher hingehen sollten. Nach mehreren misslungenen Verhandlungen gaben wir auf und gingen zurück ins Hotel. Dies geschah gerade rechtzeitig, denn kurz darauf setzte für ca. 2 Stunden ein starker Regen ein. Nach dem Regenschauer schafften wir es schließlich ein Taxi für den angemessenen Preis zu finden, dass uns zu den riesigen Malls fuhr. Der Verkehr in Bangkok ist furchtbar. Im Taxi gab es keine Anschnallgurte, rote Ampeln werden generell nicht beachtet und wer zuerst hupt gewinnt. Ausgenommen schnelle LKWs, die haben immer Vorrang. Gegenfahrspuren werden ebenfalls wie Verkehrsregeln ignoriert. Folglich entsteht an jeder Kreuzung ein riesen Stau, der sich nach viel Gehupe und Warterei auflöst und sich zur nächsten Kreuzung verlagert. Die Shoppingmalls sind riesig, besitzen 5-6 Stockwerke und ähneln teilweise einem Indoor-Bazar. Theoretisch kann man dort alles kaufen, die Preise weichen allerdings kaum von denen in Deutschland ab und so kam es, dass wir am Abend ohne Waren wieder zurück kehrten. Nach einem leckeren Abendessen für 2 Euro gönnten wir uns beide eine Massage. Jule ließ sich eine halbe Stunde die Füße massieren, ich teste eine halbe Stunde lang die Thai-Massage. Beides kostete zwischen 2 und 3 Euro und ist sehr empfehlenswert.
Zum Hotel ein paar Worte: Es ist sehr sauber, die Klimaanlage ist sehr leistungsschwach (die Zimmertemperatur von 30°C auf 26 zu bringen dauert rund 2 Stunden). Das Essen ist gut und preislich in Ordnung, die Aussicht vom Zimmerfenster könnte besser sein, aber man guckt ja eh nicht raus. Der vorhandene Balkon kann nicht wirklich genutzt werden, da dort die Klimaanlage installiert ist.
Morgen Abend geht’s dann in die laotische Hauptstadt Vientiane. Wir sind auch recht froh darüber, Bangkok bald vorerst den Rücken zu kehren, denn diese Stadt ist ein riesiges Smogloch, die Menschen auf der Straße sind sehr aufdringlich und nervig. Täglich werden wir sicherlich über 50mal angesprochen wo wir hinwollen, was wir schon gesehen haben und so weiter. Jeder will einem was verkaufen oder eine Tour andrehen. Sich in Ruhe umgucken und orientieren – unmöglich. Sobald man stehen bleibt kommen die Leute aus allen Ecken auf dich zu. Total nervig. Wir hoffen das dies in Laos und Vietnam anders sein wird. Bangkok ist einfach zu voll mit Touristen und Einheimischen die an Touristen profitieren wollen.

Tag 4: 21.08.2010
Heute Vormittag gingen wir zum Golden Mount, einem 72m großen Tempel von dem aus man einen kleinen Ausblick von Bangkok bekommt. Nach über 350 Stufen konnten wir die smogverpestete Hauptstadt von oben betrachten – groß war die Aussicht dank des trüben Wetters und den Abgasen allerdings nicht. Auf dem Weg dorthin sahen wir in vielen Gassen kleine Blumenkübel, in denen Wasserpflanzen und Fische lebten. Jederzeit könnte man reingreifen und die Tierchen mitnehmen, was aber sicherlich von Buddha bestraft werden würde.
Es werden ja allerlei Massagen angeboten, die man auch aus Deutschland kennt. Doch hier kann man an jedem Massagesalon sich die Füße von Fischen reinigen lassen. Ein Bild davon haben wir auch gemacht.
Groß erleben konnten wir heute nicht, da wir am späten Nachmittag dann den Bus nach Vientiane nehmen, welches wir morgen früh um 9 Uhr erreichen müssten, wenn die Modalitäten an der Grenze nicht all zu lange dauern.

Man beachte den kritischen Blick des farbigen Menschen auf unseren Hasen!